Mittelstands- und Wirtschaftsunion: Innovation ausgebremst
Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Uelzen kritisiert die Entscheidung des Europäischen Parlaments, dass ab 2035 in der EU keine Neuwagen mit Verbrennungsmotoren mehr verkauft werden dürfen. Dieter Ruschenbusch, Vor-sitzender der MIT Uelzen, sagt: „Die linke Mehrheit im Europa-Parlament stürzt uns sehenden Auges ins Elektro-Chaos.“ Es gebe bis dahin weder die Ladeinfrastruktur noch ausreichende leistungsfähige Netze und die nötige Stromversor-gung. Auch aus einem anderen Grund sei die einseitige Festlegung durch Linke, Liberale und Grüne falsch: „Mit dem Ver-bot moderner Motoren verbaut sich Europa den Weg ins Zeitalter synthetischer Kraftstoffe. Das Prinzip der Technologie-Offenheit wird völlig außer Acht gelassen. Neben der Elektromobilität muss auch auf andere klimafreundliche und zu-kunftsorientierte Technologien gesetzt werden.“ Die Politik sei nicht in der Lage zu entscheiden, welche Innovation in fünf oder zehn Jahren besser als Elektromobilität sei.
Die MIT Uelzen fordert die Ampel-Koalition auf, das Vorhaben auf Ebene der Mitgliedsstaaten zu stoppen. Unternehmen der Automobilindustrie müssten die Möglichkeit haben, Technologien auf den Markt zu bringen.
